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Stiksen Meets – ISKO

Stiksen Meets – ISKO

Der Multiinstrumentalist und Songwriter ISKO (Isak Dennholt) hat sich mit uns in seinem Musikstudio im Stockholmer Untergrund getroffen. In dem Studio, das sowohl mit modernen, als auch mit fast schon antiken Musikgeräten ausgestattet ist, zeigte er uns Ausschnitte aus seinen kommenden Projekten und gab uns einen Einblick in seine kreativen Prozesse. ISKO ist in einem Vorort von Solna außerhalb von Stockholm aufgewachsen. Dort begann sein Interesse am Songwriting. Seitdem hat er mehrere Songs auf Streaming-Diensten veröffentlicht und freut sich auf alles, was noch kommt.


Wie würden dich deine Freunde beschreiben?

Hmmm, ich will mir nicht zu sehr auf die Schulter klopfen, aber ich glaube, sie würden mich als einen guten Freund beschreiben. Ich denke, sie würden sagen, dass ich jemand bin, mit dem man reden kann und mit dem es Spaß macht zusammen zu sein. Sie würden jedoch auch sagen, dass ich manchmal lieber zweimal über die Dinge nachdenken sollte, die ich tue.


Was hat deine Leidenschaft für die Musik ursprünglich geweckt?

Ich habe recht früh gemerkt, dass ich weder das Interesse noch das Talent für Sport oder andere Aktivitäten hatte. Ich habe dabei viel ausprobiert, um zu den anderen Jungs in der Schule zu passen. Oft fühlte ich mich wie ein echter Verlierer. Das änderte sich, als ich 2006 meine erste Gitarre zu Weihnachten bekam. Es war eine wirklich beschissene J&D, die man, glaube ich, nicht einmal mehr in Geschäften finden kann. Gleichzeitig bekam ich meinen ersten MP3-Player, der mit Grunge und Classic Rock gefüllt war. Ich fing an, die Riffs dieser Musik zu lernen und entdeckte, dass ich sie schnell verinnerlichte und die Musik auf eine Weise verstand, wie sonst nichts. Seitdem versuche ich, mit Musik meinen Lebensunterhalt zu machen.


Was ist das Beste, was dir in diesem Monat passiert ist?

Ich habe in diesem Monat nochmal richtig meine Freunde zu schätzen gelernt. Das Beste ist, dass ich wieder einmal festgestellt habe, dass ich die besten Freunde habe, die man sich vorstellen kann. Außerdem habe ich eine wunderschöne Gitarre restauriert, die ich sehr gerne spiele.


Was inspiriert dich aktuell am meisten?

Das ist eine schwierige Frage. Ich höre dafür meistens Musik, aber auf unterschiedliche Weise. Manchmal lasse ich mich für meine eigenen Projekte inspirieren, und manchmal dienen mir andere Songs als Referenz, wenn ich Musik für andere schreibe. Ich kann mich auch von Liedern inspirieren lassen, die gar nicht zu dem Musikstil passen, mit dem ich mich gerade beschäftige. Zum Beispiel kann ich mich beim Hören von Jan Johanssons melancholischen Jazz-Alben aus den 60er Jahren motivieren lassen, einen modernen schwedischen Popsong zu schreiben. Aber wenn ich jetzt meine wichtigsten Inspirationen aufzählen sollte, müsste ich sagen: Free Nationals, Anderson. Paak, Oskar Linnros, Daniela Rathana, Robert Glasper und Cornelis Vreeswijk. Das ist eine ziemliche Bandbreite.


Welcher Künstler oder welche Band hat deiner Meinung nach deine Musik am meisten beeinflusst?

Auf jeden Fall Nirvana, auch wenn ich keine Musik schreibe, die so klingt wie ihre Diskografie. Ihre rohe Kreativität und ehrliche Herangehensweise an ihr Handwerk haben mich dazu inspiriert, das zu tun, was ich tun möchte, auch wenn meine Musik so weit von Grunge entfernt ist, wie es nur möglich ist.


Wie würdest du deine Einstellung zur Mode beschreiben?

Mein Interesse an Mode hat sich von einem Desinteresse in meiner Jugend zu etwas entwickelt, mit dem ich mich täglich ausdrücke. Ich bin nicht der Typ, der sich auffällig kleidet, aber ich wähle meine Kleidung mit Bedacht. Es spielt keine Rolle, ob ich allein ins Studio gehe oder etwas unter Leuten mache, es ist immer schön, wenn ich mich in meinen Outfits wohlfühle und gut aussehe. Obwohl ich sagen muss, dass ich meinen Stil immer noch jeden Tag weiter entdecke und ausprobiere.


Gibt es etwas, von dem du dir wünschst, es würde wieder in Mode kommen?

Vielleicht fragt ihr da den Falschen, aber stimmt es, dass Outfits, die ausschließlich aus neutralen Tönen bestehen, 2022 aus der Mode kommen? Wenn ja, dann hab‘ ich nämlich ein Problem. Außerdem: Bringt den Hipster-Beanie zurück!


Hast du ein Motto? Wenn ja, wie lautet es?

Ja, aber das ist nur etwas, das ich mir selbst ausgedacht habe: "Sei die Hauptfigur deines eigenen Films" oder in meinem Fall, deiner eigenen Sitcom.

ISKO trägt unsere 105 ReWool Camel



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